Leichtbau- und flexible Solarmodule – wenn Standardmodule zu schwer oder zu starr sind
Nicht jede Fläche trägt ein schweres Glasmodul, und nicht jede Fläche ist eben. Für genau diese Fälle gibt es leichte und flexible Solarmodule. Hier findest du leichte und biegsame PV-Module für Dächer mit geringer Traglast, gewölbte Flächen sowie mobile Anwendungen wie Wohnmobile und Boote – ideal, wenn ein klassisches Glasmodul zu schwer, zu starr oder schlicht ungeeignet ist.
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Leichte und flexible Solarmodule bei DNS Solar
In dieser Kategorie findest du Solarmodule, die deutlich leichter oder biegsamer sind als klassische Glasmodule. Wir haben Leichtbau- und flexible Module bewusst zusammengefasst, weil sie sich technisch ähneln: Beide kommen meist ohne oder mit deutlich weniger Glas aus, sind dadurch leicht und eignen sich für Flächen, auf denen Standardmodule an ihre Grenzen kommen.
Leichtbau- und flexible Module gibt es zum Beispiel von AIKO und ZKFN. Sie sind vor allem für besondere Einsatzbereiche gedacht – etwa Dächer mit begrenzter Traglast, gewölbte Oberflächen oder mobile Anlagen. Für maximale Leistung auf einer normal belastbaren Dachfläche bleiben dagegen klassische Glasmodule meist die bessere Wahl.
Was sind Leichtbau-Module?
Leichtbau-Module sind Solarmodule mit besonders geringem Gewicht. Statt der schweren Frontglasscheibe kommen leichtere Materialien wie Kunststoff- oder Verbundschichten zum Einsatz. Häufig sind diese Module zudem rahmenlos aufgebaut. Dadurch wiegen sie deutlich weniger als vergleichbare Glas- oder Glas-Glas-Module.
Der Vorteil liegt vor allem bei Dächern, die kein hohes Gewicht tragen können. Dazu zählen zum Beispiel Leichtbauhallen, Trapezblechdächer, landwirtschaftliche Gebäude, Carports oder ältere Dachkonstruktionen. Wo eine Standardanlage aus Modulen und Unterkonstruktion die zulässige Dachlast überschreiten würde, kann ein Leichtbau-Modul eine passende Lösung sein.
Was sind flexible Solarmodule?
Flexible Solarmodule lassen sich in gewissem Umfang biegen und an gewölbte Oberflächen anpassen. Möglich wird das durch einen dünnen, biegsamen Aufbau ohne starre Glasscheibe, meist mit einer widerstandsfähigen Kunststoffoberfläche. Auch flexible Module sind dadurch sehr leicht.
Ihr großer Vorteil ist die Anpassungsfähigkeit an Formen, auf denen ein starres Modul nicht montiert werden kann. Typische Einsatzorte sind gewölbte Dächer, Wohnmobile, Kastenwagen, Boote, Gartenhäuser oder andere unregelmäßige Flächen. Wichtig ist dabei der zulässige Biegeradius – flexible Module dürfen nur bis zu einem bestimmten Grad gebogen werden.
Wo werden leichte und flexible Module eingesetzt?
Leichte und flexible Module kommen überall dort zum Einsatz, wo klassische Glasmodule ungeeignet sind. Auf der Gebäudeseite sind das vor allem Dächer mit begrenzter Statik: Hallen in Leichtbauweise, Trapezblechdächer, landwirtschaftliche Gebäude oder Dächer, bei denen jedes zusätzliche Kilogramm zählt. Hier spielt das geringe Gewicht die entscheidende Rolle.
Im mobilen und maritimen Bereich sind flexible Module besonders gefragt. Auf Wohnmobilen, Kastenwagen, Booten oder Gartenhäusern lassen sie sich flach und windschlüpfig montieren und passen sich gewölbten Dächern an. Auch für temporäre oder autarke Aufbauten sind leichte, biegsame Module eine praktische Wahl.
Vorteile und Grenzen im Vergleich zu Standardmodulen
Der klare Vorteil leichter und flexibler Module ist ihr geringes Gewicht und – bei flexiblen Modulen – ihre Anpassungsfähigkeit. Damit erschließen sie Flächen, die für Standardmodule nicht infrage kommen. Für viele Sonderanwendungen sind sie deshalb die einzige praktikable Lösung.
Gleichzeitig gibt es Grenzen, die du kennen solltest. Leichte und flexible Module erreichen in der Regel einen geringeren Wirkungsgrad als hochwertige Glasmodule und bieten je nach Produkt eine andere Lebensdauer und Garantie. Werden Module flach und ohne Hinterlüftung verklebt, können sie sich stärker erwärmen, was die Leistung mindert. Für Projekte, bei denen es auf maximalen Ertrag pro Fläche und eine sehr lange Nutzungsdauer ankommt, bleiben klassische Glasmodule daher oft die bessere Wahl.
Montage: kleben statt klemmen
Ein wichtiger Unterschied liegt in der Befestigung. Weil viele Leichtbau- und flexible Module rahmenlos sind, lassen sie sich nicht mit klassischen Modulklemmen auf einer Schiene fixieren. Stattdessen werden sie häufig direkt auf einen geeigneten Untergrund geklebt. Voraussetzung ist eine saubere, tragfähige und mit dem Klebstoff verträgliche Oberfläche.
Einige Leichtbau-Module sind dagegen mit Rahmen oder Befestigungspunkten ausgeführt und lassen sich weiterhin mit einer passenden Unterkonstruktion montieren. Prüfe daher vor dem Kauf, welche Befestigungsart das jeweilige Modul vorsieht und ob dein Untergrund dazu passt. Zu beachten ist außerdem die Wärmeabfuhr: Eine gewisse Hinterlüftung wirkt sich positiv auf die Leistung aus.
Leichte und flexible Module richtig mit den übrigen Komponenten kombinieren
Auch bei leichten und flexiblen Modulen müssen die übrigen Komponenten passen. Der Wechselrichter muss zur Leistung und Bauart der Anlage passen; bei kleineren Aufbauten kommen häufig kompakte Lösungen zum Einsatz. Ein Batteriespeicher kann helfen, den erzeugten Strom flexibler zu nutzen, gerade bei autarken oder mobilen Anlagen.
Für die elektrische Verbindung brauchst du geeignete Solarkabel und passende Steckverbinder. Bei mobilen oder autarken Anwendungen unterscheidet sich der weitere Systemaufbau allerdings von einer klassischen Dachanlage, weshalb die Komponenten immer auf den konkreten Einsatz abgestimmt werden sollten.
Worauf du beim Kauf von leichten und flexiblen Modulen achten solltest
Beim Kauf solltest du zuerst deinen Einsatzbereich klären. Geht es um ein Dach mit begrenzter Traglast, prüfe das Gewicht des Moduls und die zulässige Dachlast. Geht es um eine gewölbte Fläche, ist der zulässige Biegeradius entscheidend. Kläre außerdem, wie das Modul befestigt wird – geklebt oder mit Befestigungspunkten – und ob dein Untergrund dafür geeignet ist.
Weitere wichtige Punkte sind Leistung, Wirkungsgrad, Anschlussart, Lebensdauer und Garantiebedingungen. Da leichte und flexible Module technisch anders aufgebaut sind als Glasmodule, lohnt sich ein genauer Blick ins Datenblatt. Bei Unsicherheit hilft dir die kostenlose Fachberatung von DNS Solar bei der Auswahl.
Leichte und flexible Solarmodule bei DNS Solar kaufen
In dieser Kategorie findest du leichte und flexible Solarmodule für Dächer mit geringer Traglast, gewölbte Flächen und mobile Anwendungen. Ob Leichtbauhalle, Trapezblechdach, Wohnmobil oder Boot: Wo ein klassisches Glasmodul zu schwer oder zu starr ist, können diese Module dein Projekt erst möglich machen.
Entscheidend bleibt, dass Modul, Untergrund, Befestigung und Systemkomponenten zusammenpassen. Wenn du unsicher bist, ob ein leichtes oder flexibles Modul zu deinem Vorhaben passt, hilft dir die kostenlose Fachberatung von DNS Solar bei der Einschätzung und Auswahl.
Häufige Fragen zu leichten und flexiblen Solarmodulen
Was ist ein Leichtbau-Solarmodul?
Ein Leichtbau-Modul ist ein besonders leichtes Solarmodul, bei dem die schwere Frontglasscheibe durch leichtere Materialien ersetzt und oft auf einen Rahmen verzichtet wird. Dadurch eignet es sich für Dächer, die kein hohes Gewicht tragen können.
Was ist ein flexibles Solarmodul?
Ein flexibles Solarmodul lässt sich in gewissem Umfang biegen und an gewölbte Oberflächen anpassen. Es ist dünn, leicht und meist mit einer robusten Kunststoffoberfläche statt einer Glasscheibe aufgebaut.
Für welche Dächer eignen sich leichte Module?
Leichte Module eignen sich besonders für Dächer mit begrenzter Traglast, zum Beispiel Leichtbauhallen, Trapezblechdächer, landwirtschaftliche Gebäude oder ältere Dachkonstruktionen. Prüfe vorab immer die zulässige Dachlast.
Wie werden flexible Module befestigt?
Flexible und rahmenlose Module werden häufig direkt auf einen geeigneten Untergrund geklebt, da sie sich nicht mit klassischen Klemmen fixieren lassen. Wichtig sind eine saubere, tragfähige Oberfläche und ein zum Modul passender Klebstoff.
Haben leichte und flexible Module weniger Leistung?
In der Regel erreichen sie einen etwas geringeren Wirkungsgrad als hochwertige Glasmodule. Zudem können sie sich bei flacher Verklebung ohne Hinterlüftung stärker erwärmen, was die Leistung mindert. Für Sonderanwendungen überwiegen dafür ihre Vorteile bei Gewicht und Flexibilität.
Wofür eignen sich flexible Module besonders?
Flexible Module eignen sich besonders für gewölbte Flächen und mobile Anwendungen wie Wohnmobile, Kastenwagen, Boote oder Gartenhäuser. Überall dort, wo ein starres Modul nicht montiert werden kann, spielen sie ihre Stärke aus.